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Zutaten für 4 Portionen:

375 g Mehl
2 Eier
Salz
1 EL Öl oder Butter

Spätzle

Das Mehl, die Eier und etwas Salz zu einem Teig verarbeiten, ⅛ bis ¼ l Wasser zugießen (je nach Größe der Eier) und den Teig weiterrühren und schlagen, bis er Blasen wirft, dann auch das Fett unterrühren.
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Ein kleines Brett mit kaltem Wasser anfeuchten. Eine kleine Portion Teig auf das Brett geben und mit einem nassen Messerschmale Teigstreifen ins kochende Salzwasser schaben. Das Messer zwischendurch immer wieder nass machen, damit der Teig nicht daran kleben bleibt. Die Spätzle sofort mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen, wenn sie an die Oberfläche kommen. Je zügiger man arbeitet, desto körniger sind die Spätzle hinterher. Die fertigen Spätzle entweder gleich unter heißem Wasser abbrausen oder kurz in einem Topf mit heißem (nicht kochendem) Wasser schwenken. Dann gut abtropfen lassen und auf einer vorgewärmten Platte warm stellen.

Anmerkungen zu Spätzle und Knöpfle:
Das Spätzleschaben vom Brett ist eine Kunst, die früher von Schwäbin zu Schwäbin vererbt wurde. Der gute Brauch ist leider fast ausgestorben. Weil aber die Schwaben natürlich trotzdem nicht auf ihre Spätzle verzichten können, hat man sich im Laufe der Jahrzehnte ein ganzes Arsenal an Spätzlemaschinen ausgedacht. Auch die mit der Maschine gemachten Spätzle sind immer noch zigmal besser als die fertig gekauften!
Die Augsburger und Allgäuer Version der Spätzle heißen übrigens Knöpfle. Ob Spätzle oder Knöpfle besser schmecken - darüber wird man sich nie einigen können. Knöpfle jedenfalls werden aus genau dem gleichen Teig zubereitet wie Spätzle. Man gibt diesen Teig in ein Knöpflesieb (ein Sieb mit großen Löchern)  und rührt ihn ins kochenden Salzwasser. Der Teig fällt in Tropfen ins Wasser und verfestigt sich dort zu kleinen Klümpchen.

 

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